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WM 2022 in Katar
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blacky
Mi Dez 15 2010, 18:04 Quote
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Dieser Scherz war ein echtes Eigentor...
Fifa-Boss Sepp Blatter (74) steht seit der umstrittenen WM-Vergabe nach Katar unter besonderer Beobachtung der Fußball-Fans. Blatter selbst soll vor einigen Jahren mehrfach den Jet des Emirs genutzt, und finanzielle Unterstützung in Wahlkämpfen bekommen haben.

Jetzt zeigte Blatter erneut sein zweifelhaftes Demokratieverständnis. In Johannesburg wurde der Schweizer von einer Journalistin gefragt, ob homosexuelle Fans sich vor einer Reise nach Katar sorgen müssen. Dort ist gleichgeschlechtlicher Sex gesetzlich verboten – und wird brutal verfolgt. Das Strafmaß reicht von 90 Peitschenhieben bis zu 5 Jahren Haft.
Doch darauf wollte Blatter nicht eingehen. Stattdessen riet er Betroffenen scherzhaft: „Ich denke, dann sollten sie (die Homosexuellen, Anmerkung der Red.) jegliche sexuelle Aktivität unterlassen."
Wie bitte?!
Blatter versuchte schließlich, seinen misslungenen Gag zu relativieren: „Wir sind offen für alles und jeden, ob rechts, links oder was auch immer. Sicherlich werden Homosexuelle, die 2022 dort ein Spiel schauen wollen, rein gelassen.“
Aha! Das ist ja freundlich...
Gar nicht darüber lachen können Homosexuellen-Verbände weltweit.
Der frühere NBA-Star John Amaechi (40, outete sich vor drei Jahren): „Das ist die epische, archaische Ignoranz eines Neandertalers.“
Chris Basiurski von der englischen Vereinigung „GFSN (Gay Football Supporter’s Network)“ ist entsetzt, wie wenig Ernsthaftigkeit Blatter dem Thema entgegen bringt. „Viele Schwule und Lesben leben in Ländern, in denen ihnen die Todestrafe oder das Gefängnis droht, wenn sie entdeckt werden. Diese Menschen benötigen unsere Hilfe, unseren Respekt und unsere Unterstützung.”
Deshalb fordert Basiurski Konsequenzen vom Fifa-Boss: „Herr Blatter sollte seine Aussage zurücknehmen und sich sofort entschuldigen. Andernfalls sollte er zurücktreten!“

Quelle:Bild
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blacky
So Aug 21 2011, 11:16 Quote
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STIMMEN ZUR WM-VERGABE

DFB-Präsident Theo Zwanziger: „Die Entscheidung, die WM 2022 nach Katar zu vergeben, hat mich trotz der Diskussionen und Meldungen der vergangenen Wochen ein wenig überrascht. Ich bin mir sicher, dass die Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees alle Bedenken, die es gegen diese Wahl geben kann, bei ihrer Entscheidungsfindung bedacht haben. Ich bin der Meinung, dass ein friedliches Fußballfest einen Beitrag zur politischen Stabilisierung in dieser Region leisten kann."

Oliver Bierhoff (DFB-Teammanager): „Grundsätzlich, ob ein Fan nun nach Amerika, Australien oder nach Katar fliegt, da ist es für den europäischen Fan Katar wahrscheinlich noch besser als Australien. Aber ich finde natürlich generell die Stimmung im Land, wo die WM stattfindet, auch sehr wichtig. Insofern betrachte ich Katar nicht als optimale Lösung.“

Wladimir Putin (Ministerpräsident Russland): „Die Entscheidung zeigt, dass Russland vertrauenswürdig ist und sagt viel aus über unsere wirtschaftliche Möglichkeiten und unsere politische Stabilität.“

Alexej Kudrin (Finanzminister Russland): „Wir haben einen klaren Plan, es muss an keinem Ende gespart werden.“

Scheich Mohammed bin Chalifa Al Thani (Staatsoberhaupt Katar): „Die erste WM auf arabischem Boden wird etwas ganz Besonderes. Der Fußball wird die Kulturen weiter verbinden. Dass wir so eine Veranstaltung organisieren können, haben wir bei den Asien-Spielen 2006 bewiesen.“

David Beckham (Botschafter der englischen Bewerbung): „Wir sind enttäuscht, aber wir wünschen Russland und Katar alles Gute. Das sind zwei großartige Länder, die die FIFA stolz machen werden. Es ist natürlich hart, ohne die WM nach Hause zu kommen. Unser Bewerbungsteam hat alles unternommen, was möglich war. Wir hätten keine bessere Bewerbung abgeben können.

Quelle:Bild



[ Bearbeitet So Aug 21 2011, 11:17 ]
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